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Geistliche Abendmusik des Kirchenchores Mörtelstein


(03.12.2017)
 

       

 

Geistliche Abendmusik in Mörtelstein

Am 03. Dezember 2017 wurde, wer ins Tal nach Mörtelstein hinunterfuhr, in der Christuskirche vom Adventszauber in den Bann gezogen. Auf schneebedeckten, in Laternenlicht getauchten Wegen, konnten sich die Zuhörer schon auf das Kommende einstimmen.
Der evangelische Kirchenchor Mörtelstein hatte zur geistlichen Abendmusik geladen. Nach einer kurzen Begrüßung von Obfrau Carmen Streib, die sich bei den Besuchern für ihre Anwesenheit trotz des unsicheren Wetters bedankte, eröffnete der Kinderchor den Abend mit drei Stücken von Rolf Zuckowski, die mit Unterstützung einiger Damen des Chores und Gitarrenbegleitung Lust auf mehr machten.
Bei „Hört der Engel helle Lieder“ waren dann knapp 40 Sängerinnen und Sänger versammelt, da dieses Lied von Kirchen- und Kinderchor gemeinsam gesungen wurde. Nach einer adventlichen Lesung zeigte der Kirchenchor dann Auszüge aus seinem breiten Repertoire, so stammte „Psalite“ doch schon aus dem Jahr 1609. Auch „Hosianna Davids Sohn“ und „Ich steh an deiner Krippen hier“ brachten die Kirche zum Klingen.
Nach einem Gedicht von Erich Kästner läutete der Chor unter Dirigentin Kendra Diemer den zweiten Block mit „O heil’ge Nacht“ ein, bevor „Horch die Engel Gottes künden“ erklang. Die zweite Dirigentin Tamara Müller schwang beim Klassiker „Welch ein himmlischer Gesang“ den Taktstock, bevor es mit „Deck the Hall“ sehr beschwingt wurde.
Nach dem Gedicht „Weihnachtsglocken“ kam nach dem Lied „Über dunklen Feldern“ auch zum ersten Mal der Mann am Klavier zum Einsatz. Alexander Rützel überzeugte durch sein schwungvolles und einfühlsames Spiel mit den Tasten und unterstützte den Chor unter anderem hervorragend bei „Und dann warst du da“.
Beim anschließenden „Lied der Engel“ startete Dirigentin Kendra Diemer ein Experiment. Das Publikum wurde in das Lied integriert und sang den Refrain, der lediglich aus dem Wort „Halleluja“ bestand, mit. Doch wäre der Rhythmus nicht schon Experiment genug gewesen, stimmten bald alle das Halleluja als dreistimmigen Kanon an, der nicht   

 nur einwandfrei funktionierte, sondern auch unglaublich gut klang. Nach der „heiligen Nacht“ von Eduard Mörike folgten drei moderne Lieder mit Klavierbegleitung, die den ausgewogenen, pointierten Gesang aller vier Stimmen eindrucksvoll zeigten. „Das große Wunder hat ganz klein begonnen“, „Es ist kein Raum für dich mein Kind“ und „Ein Kind ist uns geboren“ gingen den Zuhörern direkt ins Ohr und gleichermaßen ans Herz.
Nach einer schönen Ansprache von Pfarrer Müller, in der er Bezug auf das zuletzt gesungene Lied nahm, stimmte der Chor das so gefühlvolle „Vater unser“ an, bei dem Intonation, Tempo und Modulation perfekt saßen. Nach der Lesung „Streit der Kerzen“ kehrte der Chor musikalisch in die Gegenwart und wieder zu Rolf Zuckowski zurück mit dem stimmungsvollen Lied „Inseln der Stille“.
Nun war es schon an der Zeit Danke zu sagen, was das Chorleiterduo gerne und überschwänglich tat. Sie bedankten sich zunächst beim gesamten Chor und der Vorstandschaft und nicht zuletzt sich gegenseitig, für eine tolle Teamarbeit. Auch Carmen Streib richtete Dankesworte an alle Beteiligten und überreichte Herrn Müller und Herrn Rützel ein kleines Präsent, bevor Julia Schmitt einen Blumengruß für die Leitung des Kinderchores erhielt und die beiden Dirigentinnen ein blumiges Geschenk für ihre tolle Arbeit mit viel Herz überreicht bekamen.
Nach dem Segen von Herrn Müller gab es auch noch einen gesungenen Segen des Chores, der mit „A Clare Benediction“ sein Programm abrundete. Dach gab es kräftigen und andauernden Beifall, was die Chorleiterin dazu bewegte, das zuvor geprobte Experiment beim „Lied der Engel“ zu wiederholen. Nicht zuletzt, da sich die Zuhörer so, den im Anschluss stattfindenden Stehempfang verdienen konnten. Auch beim zweiten Durchgang klang das Lied toll und danach ging es in lockerer Atmosphäre zum leckeren Buffet, das die Sängerinnen und Sänger liebevoll vorbereitet hatten. Viele Zuhörer blieben noch eine ganze Weile und ließen den stimmungsvollen Abend so ausklingen. Man darf gespannt sein auf die nächste Einladung des Kirchenchores Mörtelstein.

 
 
 

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