Events

zurück zur Übersicht


Geistliche Abendmusik des Posaunenchores Asbach


(03.11.2013)
 

   

 

Ein feste Burg ist unser Gott
Posaunenchor lud zur geistlichen Abendmusik

(jbl) In Erinnerung an die Reformation stellte Michaela Haag, musikalische Leiterin des Posaunenchores Asbach, das Programm der geistlichen Abendmusik am Sonntag, aus Werken bedeutender evangelischer Persönlichkeiten zusammen. Hauptthema des Abends war das bekannte Kirchenlied des Reformators Martin Luther, Ein feste Burg ist unser Gott“. Drei Variationen, aus drei Jahrhunderten, von drei unterschiedlichen Komponisten eröffneten den Konzertabend. „Die Musik ist eine Gabe und ein Geschenk Gottes“, begrüßten Otto Haaß, Obmann des Posaunenchors, und Michaela Haag die Besucher in der bis auf den letzten Platz belegten evangelischen Kirche in Asbach und luden damit zu einer informativen kirchenmusikalischen Zeitreise ein.
Die Lesungen zwischen den musikalischen Darbietungen von Posaunen-, Kirchenchor und den Organisten, Klaus Reinmuth und Andreas Hantschel, hatte Prälat Traugott Schächtele gerne übernommen. Dieser war vor allem gekommen, um fünf länger verdiente Musiker zu ehren. Doch zunächst folgten Werke von Johann Sebastian Bach, dessen Kompositionen zu zahlreichen Bearbeitungen inspiriert hatten, so Michaela Haag. Der Posaunenchor spielte das bekannte Lied In allen meinen Taten“, auf der Orgel folgten Präludium und Fuge in a-moll. Das Gemeindelied „Lobe den Herren“ kündigte darauf den „Spitzenreiter unter den geistlichen Liedermachern“, Paul Gerhard an. Das Reformationsfest 2013 sollte die Menschen an die Notwendigkeit der Anwesenheit Gottes erinnern, hatte der Prälat zu Beginn verlesen. Gerhard ist einer von denen, der seinen Mut und seinen Glaube nie verlor,

trotz eines von Leid und Entbehrungen geprägten Lebens, schrieb er so fröhliche Lieder, wie das Morgenlied Geh aus mein Herz“, dessen Arrangement von Andreas Hantschel die Allmacht und Größe Gottes, die Beschwingtheit des frühen Morgens, in strahlenden Klängen unterstrich.
Beschwingt und fröhlich durften im Anschluss auch die Geehrten, Gunnar Kuderer, Gerhard Senk, Uschi Streib und Carmen Streib sowie für ihren Musikerkollegen Christian Knapp, ihre silbernen Abzeichen von Traugott Schächtele entgegennehmen. Mit dem „Waldenserlied“, das die Geschichte der protestantischen Waldenser beschreibt, ging es weiter im Programm.
„Jauchzet, jauchzet dem Herrn“ setzte der Kirchenchor ein, gefolgt von dem Lied „Herr Deine Güte reicht soweit“. Mit der Geschichte der Julie Hausmann, die nach einer langen beschwerlichen Reise nach Afrika, endlich im Hafen einlief und erwartete ihren Verlobten wiederzusehen, aber nur noch an seinem Grab beten konnte, kam man langsam wieder im 20. Jahrhundert an. „So nimm denn meine Hände“, eine Geschichte ohne „Happy End“. Früher beliebtes Hochzeitslied, heute meist zur Trauerfeier gesungen.
Ein weiterer Liebesgruß, das meist gesungene Kirchenlied Von guten Mächten“, das Dietrich Bonhoeffer in einem seiner letzten Briefe seiner Frau zum Geschenk machte, zeugte von der Liebe Gottes, die den Mut und die Hoffnung einen niemals vergessen lassen. Mit „By and By“, von Ralf Gössler, schuf der Posaunenchor einen beschwingten Abschluss, entließ die Besucher dann mit der Zugabe „Friede mit Euch“ von Klaus Heizmann in den Abend.

 
 

Links für diese Seite

Ein feste Burg ist unser Gott
Johann Sebastian Bach
In allen meinen Taten
Paul Gerhard
Geh aus mein Herz
Waldenser
Julie Hausmann
Von guten Mächten
Dietrich Bonhoeffer
Klaus Heizmann

© Evangelische Kirchengemeinde Obrigheim · 74847 Obrigheim (Baden)

hit counter