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Evangelischer Kirchenchor Asbach | Rückblick


Hier können Sie Sie nachlesen, was in den letzten Jahren beim Kirchenchor Asbach so alles passiert ist.


26.04.15: Geistliche Abendmusik


Siehe unter Events.

 

 

4.12.2011: Adventsbesinnung mit Ehrungen


 

 

Von Achim Haag

Asbach. Zu einem festen Bestandteil des Dorflebens in Asbach hat sich der ökumenische Adventskalender etabliert. Bereits im neunten Jahr findet sich vom 1. bis zum 24. Dezember die Dorfbevölkerung jeden Abend bei einer anderen Familie, Chor oder Verein zur besinnlichen Öffnung eines Adventsfensters ein.
Zur Öffnung des 4. Adventsfensters hatte der evangelische Kirchenchor Asbach in die alte Dorfkirche eingeladen. Die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores präsentierten unter ihrem Chorleiter Kristian Kimmel die Lieder „Still ist die Nacht“ sowie „Lily of the Valley“. Gemeinsam sang die Gemeinde mit Gitarrenbegleitung durch Kristian Kimmel die schönen Adventslieder „Ja dann ist Advent“ und „Last euch anstiften zur Freude“. Das „mobile“ Adventsfenster wurde von einigen „fleißigen Händen“ wunderschön als Winterdorf gestaltet.
Der Kirchenchor nutzte den Rahmen der Adventsbesinnung, um Elfriede Hammel und



Renate Kimmel für 65-jährige Chorzugehörigkeit zu ehren. Obfrau Erika Elsasser verlas eine schöne Geschichte, die ganz persönlich auf die beiden Jubilarinnen zugeschnitten war. Sie dankte den Beiden für ihren Einsatz zum Wohle des Chores und überreichte Präsente. Pfarrer Wolfgang Müller lobte die Kirchenchormitglieder, die mit ihrem Gesang Gottes Wort in die Welt tragen und überreichte den treuen Sängerinnen die Urkunden des Verbandes evangelischer Kirchenchöre in Deutschland.
Zur Überraschung trugen Vera Kimmel und ihr Papa Kristian für die beiden Geehrten ein spezielles Dankeslied auf die Melodie „Danke für diesen guten Morgen“ vor.
Längst hat sich diese ruhige Art der Weihnachtsbesinnung herum gesprochen und es kamen auch an diesem Abend wieder viele auswärtige Gäste nach Asbach. Bei einem warmen Getränk und Gebäck wurden im Gemeindehaus noch Neuigkeiten ausgetauscht und die Dorfbevölkerung hatte die Möglichkeit, den frisch Geehrten zu gratulieren.

 

 

Gemeinsamer Jahresausflug 2010


Von Karin Ernst

Auf den Spuren von Richard Löwenherz - Gemeinsamer Jahresausflug 2010 von Männergesangverein, Posaunenchor und evangelischem Kirchenchor Asbach führte nach Annweiler am Trifels

Seine Majestät Richard Löwenherz, König von England in höchsteigener Person begrüßte die Ausflügler aus Asbach zu einer interessanten und kurzweiligen Führung durch das kleine Städtchen Annweiler am Trifels. In den unruhigen Jahren der Kreuzzüge, so erfuhren die wissensdurstigen Führungsteilnehmer, hatte nämlich der deutsche Kaiser Heinrich VI. seinen englischen Kontrahenten kurzerhand auf Burg Trifels gefangen gesetzt und höchst unfein ein für damalige und auch heutige Verhältnisse sagenhaftes Lösegeld für die Freilassung der königlichen Geisel gefordert. In Erinnerung an diesen zwar unfreiwilligen, aber prominenten ehemaligen Bewohner der Stadt hatte sich der Stadtführer stilecht mit Helm, Schwert und Rüstung als Richard Löwenherz kostümiert.

Auch der gleichfalls historisch gekleidete Ratschreiber der Stadt Annweiler wusste auf dem Streifzug durch die Stadtgeschichte allerlei Interessantes und Wissenswertes aus der älteren und jüngeren Vergangenheit der ehemals freien Reichsstadt zu berichten, die unter den Stauferkaisern ihre Blütezeit erlebte. 1944 wurde das kleine Landstädtchen bei Bombenangriffen schwer zerstört, hat sich aber nach behutsamem Wiederaufbau viel von seinem mittelalterlichen Charme bewahrt.

Zuvor hatten sich die rund 50 SängerInnen und Mitglieder des Posaunenchors bei einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Gasthaus Zum Bahnhof in Lingenfeld für die zahlreichen geplanten Aktivitäten des Tages gestärkt.

Nächste Station des Ausflugsprogramms war dann der ehemalige Kerker des englischen Königs selbst, die Burg Trifels. Nun, zumindest die herrliche Aussicht dürfte diesen über den unfreiwilligen Aufenthalt im Pfälzer Wald etwas hinweggetröstet haben. Nach einem zwar anstrengenden, aber glücklicherweise kurzen Fußmarsch wurden die Ausflugsteilnehmer mit einem überwältigenden Rundblick auf die malerische Landschaft belohnt. Im 12. und 13. Jahrhundert hatten die Staufer die Reichsinsignien auf Trifels aufbewahrt, und noch heute bezeugen sehr gute Repliken dieser jetzt in der Schatzkammer des kunsthistorischen Museums




in Wien gezeigten Kleinodien die Bedeutung der Kaiserburg in mittelalterlicher Zeit.

Am Nachmittag besuchten die Asbacher Ausflügler das Kakteenland Steinfeld mit deutschem Aloe Vera Zentrum, und hier musste Busfahrer Achim Mühle teilweise erhebliche Überredungskunst aufbringen, um seine Passagiere von der begrenzten Aufnahmekapazität des Busses zu überzeugen und sie davon abzuhalten, allzu viele der stacheligen Schönheiten als Souvenir mit nach Hause zu nehmen.

Einen harmonischen und gemütlichen Ausklang fand der Tag im Besen Reblaus in Malsch. Dort ließen es sich die Chorleiter Reinhold Eibner (Männergesangverein) und Kristian Kimmel (evangelischer Kirchenchor) nicht nehmen, mit einer musikalischen Kostprobe aus dem umfangreichen Repertoire der beiden Chöre das gemeinsame Abendessen zu umrahmen. Passend zum Besenbesuch gab der Männergesangverein Liederkranz einen bunten Liederreigen rund ums Thema Wein zum Besten. Der Evangelische Kirchenchor trug mit fröhlichen Wander- und Tanzliedern ebenfalls mit zur heiteren Stimmung beim Abschluss des Ausflugs bei.

Auf der Heimfahrt waren sich alle Teilnehmer einig. Das Organisationsteam bestehend aus Heinz Veith, Achim Link und Jürgen Kraft hatte den Tag bestens vorbereitet und minutiös geplant. Auch Petrus war Sängern und Kirchenmusikern wohl gesonnen, Busfahrer Achim brachte seine Passagiere zuverlässig und sicher ans Ziel, so dass alle Mitfahrer gut gelaunt und zufrieden auf den gemeinsam verbrachten schönen Tag zurück blicken konnten.


 

Goldene Ehrennadel für Erika Elsasser


 

Von Achim Haag

Asbach. Im Rahmen einer Adventsandacht wurde der Asbacher Kirchenchorobfrau Erika Elsasser eine besondere Würdigung zuteil. Sie erhielt für ihre 25-jährige Tätigkeit als Obfrau des evangelischen Kirchenchores Asbach die Goldene Ehrennadel des Oberkirchenrates der evangelischen Landeskirche in Baden verliehen.
Pfarrer i.R. Klaus-Eugen Speck und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ute Fohs dankten Erika Elsasser für ihr soziales ehrenamtliches Engagement und überreichten ihr die Ehrennadel nebst einem Blumengruß.

Das Foto zeigt von links Pfarrer i.R. Klaus-Eugen Speck, Erika Elsasser, Ute Fohs und Chorleiter Kristian Kimmel.




 



6. Adventsfenster öffnete sich in der evangelischen Kirche Asbach - Adventsbesinnung mit Ehrungen


 

 

Von Achim Haag

Asbach. Der evangelische Kirchenchor Asbach ehrte in der evangelischen Dorfkirche Doris Emmert, Annerose Kimmel, Hella Reinmuth, Doris Riegler, Alfred Stadler für 25-jährige sowie Lore Pfirsching und Marliese Müller für 20-jährige Chorzugehörigkeit. Verabschiedet wurden Ruth Schäfer und Friedel Reinmuth. Obfrau Erika Elsasser wurde mit der Goldenen Ehrennadel der Badischen Landeskirche ausgezeichnet. Zu den Gratu-lanten gehörten Pfarrer i. R. Klaus-Eugen Speck (4. von links), Pfarrgemeinderatsvor-sitzende Ute Fohs (4. von rechts) sowie Chorleiter Kristian Kimmel (2. von links) – Foto: Achim Haag.

Zu einem festen Bestandteil des Dorflebens in Asbach hat sich der ökumenische Advents-kalender etabliert. Bereits im siebten Jahr findet sich vom 1. bis zum 24. Dezember die Dorfbevölkerung jeden Abend bei einer anderen Familie, Chor oder Verein zur besinnlichen Öffnung eines Adventsfensters ein.
Zur Öffnung des 6. Adventsfensters am Nikolaustag hatte der evangelische Kirchenchor Asbach in die alte Dorfkirche eingeladen. Die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors präsentierten in der vollbesetzten Kirche unter ihrem Chorleiter Kristian Kimmel die Lieder „Lichterzeit, Freudenzeit“ und das englischsprachige „Amen“. Das „mobile“ Adventsfenster wurde wieder unter der Federführung von Reinhold Elsasser gestaltet und passend zum Datum durfte natürlich in der Fensterszene der Nikolaus nicht fehlen. Der Kirchenchor nutzte den Rahmen der Adventsbesinnung um Doris Emmert, Annerose Kimmel, Hella Reinmuth, Doris Riegler sowie
 



Alfred Stadler für 25-jährige Chorzugehörigkeit zu ehren. Obfrau Erika Elsasser dankte den Jubilaren für ihren Einsatz zum Wohle des Chores und überreichte gemeinsam mit Ute Fohs Präsente. Pfarrer i. R. Klaus-Eugen Speck lobte die Kirchenchormitglieder, die mit ihrem Gesang Gottes Wort in die Welt tragen und überreichte mit den Psalmworten „Singet dem Herrn ein neues Lied“ den treuen Sängerinnen und dem treuen Sänger die Urkunden des Landesverbandes evangelischer Kirchenchöre in Baden. Für 20 Jahre Singen im Asbacher Chor erhielten Lore Pfirsching und Marliese Müller ein Blumen-präsent. Verabschiedet wurden Ruth Schäfer und Friedel Reinmuth, die beide über 60 Jahre im Kirchenchor gesungen haben.
Eine besondere Würdigung wurde der Kirchenchorobfrau Erika Elsasser zuteil. Sie erhielt für ihre 25-jährige Tätigeit als Obfrau des evangelischen Kirchenchores Asbach die Goldene Ehrennadel des Oberkirchenrates der evangelischen Landeskirche in Baden verliehen. Pfarrer Speck und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ute Fohs dankten Erika Elsasser für ihr soziales ehrenamtliches Engagement und überreichten ihr die Ehrennadel nebst einem Blumengruß.
Zur Überraschung trugen Luisa Kimmel und Janika Haag für alle Jubilare das schöne Weihnachtslied „Hört der Engel helle Lieder“ vor.
Längst hat sich diese ruhige Art der Weihnachtsbesinnung herum gesprochen und es kamen auch an diesem Abend wieder viele auswärtige Gäste nach Asbach. Bei einem warmen Getränk und Gebäck wurden im Gemeindehaus noch Neuigkeiten ausgetauscht und die ganze Dorfbevölkerung hatte die Möglichkeit, den frisch Geehrten zu gratulieren.


Evangelischer Kirchenchor Asbach ehrt Erika Elsasser für 25 Jahre Chorobfrau


 

Von Achim Haag

Asbach. Im Rahmen der Geistlichen Abendmusik zum 85-jährigen Bestehen ehrte der evangelische Kirchenchor Asbach am 22. März 2009 seine langjährige Obfrau Erika Elsasser. Im Namen aller Sängerinnen und Sänger dankten Ute Bernhard und Christa Link ihrer Obfrau für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Chorobfrau und überreichten eine Ehrenurkunde mit den Unterschriften von Landesbischof Dr. Fischer sowie Pfarrer Kuderer. Den Dankesblumenstrauß erhielt Erika Elsasser aus den Händen des Ehrenchorleiters Alfred Stadler, mit dem sie 20 Jahre erfolgreich zusammengearbeitet hatte.
Erika Elsasser ist seit über 50 Jahren Mitglied des evang. Kirchenchores Asbach und übt mit großem Engagement seit 1984 das Amt der Vorsitzenden aus. Durch eine geschickte und idealistische Chorführung konnte der Kichenchor in den letzten 25 Jahren seine Aufgaben stets wahrnehmen und sich positiv weiterentwickeln. Erika Elsasser ist es gelungen, immer wieder neue Mitglieder für den Chorgesang zu begeistern und somit einer sinnvollen Freizeitgestaltung zuzuführen. Mit der Öffnung des Kirchenchores von einem reinen Frauenchor zu einem gemischten Chor im Jahre 2004, wurde eine neue zukunftsgerichtete Struktur geschaffen. Gemeinsam mit ihrem Neffen Kristian Kimmel, der den Chor seit 5 Jahren musikalisch



 leitet, und den Verantwortlichen der Kirchengemeinde hat sie die Grundlage für eine weitere gedeihliche Entwicklung des evang. Kirchenchores geschaffen.




Erika Elsasser (3. von links) wurde für ihre 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Chorobfrau des evang. Kirchenchores Asbach geehrt. Zu den ersten Gratulanten gehörten Pfarrer Gunnar Kuderer (rechts), Chorleiter Kristian Kimmel (2. von rechts), die beiden Chorsprecherinnen Christa Link (links) und Ute Bernhard (3. von rechts) sowie Ehrenchorleiter Alfred Stadler (2. von links).


Geistliche Abendmusik am 22.03.09


siehe unter Events

 


2009: 85 Jahre Kirchenchor Asbach


Der evangelische Kirchenchor Asbach wurde 1924 als gemischter Chor aus der Taufe gehoben. Da aus dieser Zeit keine Unterlagen mehr existieren, machten die Gründungsmitglieder Mina Gosch und Rudolf Gärtner senior 1993 im evangelischen Pfarramt Asbach ihre Angaben über die Gründungszeit des Kirchenchores. Diese Aussage wurde als Protokoll schriftlich aufgenommen und dient nun als Nachweis für die Chorgründung. Die Anregung zur Gründung eines evangelischen Kirchenchors kam von Pfarrer Richard Krayer, der in Ludwig Kimmel einen engagierten und versierten Chorleiter gefunden hatte. Ludwig Kimmel gründete dann mit 21 Sängerinnen und Sängern den gemischten evangelischen Kirchenchor Asbach.

Die Gründungmitglieder waren:
Mina Gosch, Lisa Streib, Lina Kraft, Elise Streib, Kätchen Gärtner, Lisa Gärtner, Alma Riedinger, Anna Riedinger, Luise Schmitt, Luise Hoffmann, Otto Wild, Adam Hoffmann, Rudolf Gärtner sen., Willi Elsasser, Georg Riedinger, Karl Engelhardt, Georg Stech, Fritz Hoffmann, Philipp Backfisch, Georg Reinmuth, Walter Kolb und Ludwig Kimmel.
Zum ersten Obmann war Bäckermeister Otto Wild berufen worden und als Vereinsdiener fungierte Philipp Backfisch.

Chorleiter Kimmel ging mit großem Elan an die Arbeit und schon bald konnte der Chor schöne Erfolge vorweisen. Die Chorproben fanden im Schulsaal statt, wo Ludwig Kimmel mit der Geige die Lieder mit seinen Sängerinnen und Sängern einübte. Der gemischte Kirchenchor trat bei kirchlichen Feiertagen zur Ausschmückung des Gottesdienstes auf. Er wirkte aber auch bei weltlichen Anlässen mit und erfreute die Asbacher und auswärtige Besucher mit seinen Theateraufführungen im evangelischen Gemeindehaus, das früher eine Bühne hatte. Auch in Nachbargemeinden trat die Laienschauspielgruppe des Asbacher Kirchenchores auf.

Pfarrer Alfred Steidle, Nachfolger von Pfarrer Richard Krayer, förderte den Kirchenchor, der in den 30er Jahren in der Chorarbeit seinen Höhepunkt hatte,

wie man es in der „Dorfheimat“, dem damaligen Asbacher „Kirchenblättle“, nachlesen kann. Mit der Versetzung von Pfarrer Steidle nach Lörrach wurde es still um den Kirchenchor. Ludwig Kimmel musste wegen vieler anderer Chorleiterverpflichtungen auch außerhalb von Asbach die Chorleitertätigkeit aufgeben. Auch bedingt durch die damaligen politischen Verhältnisse nahm die Sängerzahl sehr stark ab.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Chor 1946, jetzt als reiner Frauenchor, wieder ins Leben gerufen. Die musikalische Leitung übernahm der Initiator der Wiedergründung des Chores, Gustav Wittmann. In der Nachkriegszeit wurde nicht nur gesungen, auch jetzt wurden gemeinsam mit dem Männergesangverein „Liederkranz“ Asbach im evangelischen Gemeindehaus Theaterstücke aufgeführt. Der neu belebte Chor war zu einem wichtigen Bestandteil des kirchlichen und des dörflichen Lebens in Asbach geworden.

In den 50er Jahren übernahm Irma Stadler von ihrem Bruder Gustav Wittmann die Leitung des Chors, der dann offiziell „Evangelischer Kirchenchor Asbach“ hieß. Irma Stadler schwang bis zu ihrem 89. Lebensjahr den Taktstock, bis dann 1984 ihr Sohn Alfred Stadler mit der musikalischen Leitung betraut wurde. 20 Jahre währte die „Amtszeit“ von Alfred Stadler als Dirigent des Frauenchors, 2004 gab er den Taktstock an Kristian Kimmel weiter, einem Enkel des ersten Chorleiters Ludwig Kimmel. Mit der Übernahme der Chorleitertätigkeit durch Kristian Kimmel kehrten auch die Männer in den Kirchenchor zurück, der seitdem wieder als gemischter Chor in erster Linie bei kirchlichen Festtagen, aber auch bei anderen kulturellen Ereignissen auftritt.

Im 85jährigen Jubiläumsjahr wird der Chor organisatorisch von Obfrau Erika Elsasser geführt und besteht aus 44 Sängerinnen und Sängern. Neue Sängerinnen und Sänger sind aber jederzeit gerne willkommen, die Singstunden finden regelmäßig dienstags um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus statt.


Evangelischer Kirchenchor Asbach ehrt langjährige Sängerinnen


 

Am Sonntag, 07.12.2008 öffnete sich das 7. Türchen im „lebendigen Adventskalender“ Asbach in der evangelischen Kirche. Die Asbacher Einwohner treffen sich in der Vorweihnachtszeit allabendlich vor einem anderen Haus, um sich mit Glockengeläut, Weihnachtsliedern und -geschichten und einem liebevoll gestalteten „Adventskalenderfenster“ gemeinsam auf das Fest einzustimmen.

Der evangelische Kirchenchor als Veranstalter nutzte die Gelegenheit, in der besinnlichen vorweihnachtlichen Feierstunde zwei langjährige Sängerinnen auszuzeichnen. Vor 20 Jahren hat die Freude am gemeinsamen Singen Ute Bernhard dazu veranlasst, in den Kirchenchor einzutreten, seitdem ist die Sängerin eine verlässliche Stütze und als Schriftführerin seit vielen Jahren für die Dokumentation des Vereinsgeschehens verantwortlich. Gerda Reinmuth kann sogar auf eine 25-jährige „Sängerkarriere“ im Asbacher Kirchenchor zurück blicken und erhielt aus diesem Anlass eine Dankesurkunde des Landesverbandes der badischen evangelischen Kirchenchöre.

Pfarrer Gunnar Kuderer würdigte in einer kurzen Laudatio den Einsatz der beiden Damen für die Kirchenmusik und überreichte neben der Urkunde für Gerda Reinmuth je ein Blumenpräsent des Chores für die verdienten Sängerinnen. Obfrau Erika Elsasser lobte beide Mitsängerinnen als äußerst zuverlässige und regelmässige Probenteilnehmerinnen, die auch bei Auftritten und bei allen anderen Aktivitäten für den Verein da waren, wann immer es galt. Sie wünsche sich, so die Vorsitzende, dass die Begeisterung der Geehrten für den Chorgesang hoffentlich noch sehr lange anhalten möge.

Chorleiter Kristian Kimmel hatte für die Adventszeit mit seinem Chor zwei sehr unterschiedliche

Von rechts nach links im Bild: Pfarrer Gunnar Kuderer, Chorleiter Kristian Kimmel, Ute Bernhard, Gerda Reinmuth und Erika Elsasser


Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Stücke eingeübt, die den zahlreichen Zuhörern in der fast voll besetzten Kirche einen Einblick in die musikalische Bandbreite im Repertoire des evangelischen Kirchenchors Asbach ermöglichten. War das Eingangslied „Weihnachten bin ich Zuhaus“ mit den Solostimmen von Sina Streib und Thorsten Geier eher ruhig und besinnlich, zeigte der Chor zum Abschluss mit dem bekannten Gospel „Rock my soul“ dass auch lebhaftere und „rockigere“ Stücke die frohe Botschaft der Vorweihnachtszeit vermitteln können.

Weihnachtlichen Frieden strahlte auch die Winterlandschaft aus, die sich hinter dem „Türchen“ im Adventskalender verbarg, Erika Elsasser hatte das dazu passende Gedicht gefunden und vorgetragen. Auch die Besucher in der Kirche konnten wie an jedem Abend im ökumenischen Adventskalender ihre Stimmen beim gemeinsamen Weihnachtsliedersingen erklingen lassen, und nach Abschluss der Feierstunde blieb man noch zusammen, um bei einer Tasse Glühwein oder Tee miteinander ins Gespräch zu kommen.


Jahreshauptversammlung 2008 des Evangelischen Kirchenchores Asbach


 

26 öffentliche Auftritte und 42 Singstunden absolviert – 85-Jahr-Feier steht bevor

Von Achim Haag


Asbach. Der Evangelische Kirchenchor Asbach wurde 1924 gegründet und wird im nächsten Jahr mit einer großen Festveranstaltung sein 85-jähriges Bestehen feiern. Dieser Ausblick und ein Rückblick auf das vergangene Jahr 2007 waren Tagesordnungspunkte auf der Jahreshaupt-versammlung 2008 des Asbacher Kirchenchores. Obfrau Erika Elsasser begrüßte die Sängerinnen und Sänger im voll besetzten Martin-Luther-Saal. Ein besonderer Willkommensgruß galt Pfarrer Gunnar Kuderer sowie Chorleiter Kristian Kimmel.
Pfarrer Gunnar Kuderer überbrachte die Grüße der Kirchengemeinde und zeigte sich hoch erfreut, dass die Asbacher Pfarrgemeinde so einen fröhlich singenden Chor besitzt. „Gott loben, das ist unser Amt“, unter dieses Motto stellte er seine kurze Andacht. Kuderer berichtete über die Anfänge des Kirchengesangs nach der Reformation und merkte an, dass Gott die Menschen mit ihren Stimmen erschaffen hat. Er dankte allen Sängerinnen und Sängern für ihr Engagement, damit das Wort Gottes, verpackt in schönen Kirchenliedern, den Weg direkt zu den Menschen findet.
Über die vielen Aktivitäten des abgelaufenen Jahres berichtete Schriftführerin Ute Bernhard. Es wurden wieder zahlreiche Gottesdienste in der Asbacher Dorfkirche mitgestaltet und bei Geburtstagsjubiläen, Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen gesungen. Gemeinsam mit dem Posaunenchor und dem Männergesangverein bewirteten die Sängerinnen und Sänger des evang. Kirchenchors anlässlich des 16. Asbacher Dorffestes wieder den evang. Pfarrhof, unternahmen einen Ausflug nach Freudenstadt sowie Alpirsbach und veranstalteten im Neckarelzer „Lindenhof“ einen vorweihnachtlichen Liederabend. Der evang. Kirchenchor gratulierte dem Asbacher Posaunenchor zu seinem 25-jährigen Bestehen, umrahmte den Adventsbasar des Kindergartens und beteiligte sich aktiv am Asbacher Adventskalender. Insgesamt absolvierte

der evangelische Kirchenchor Asbach 26 öffentliche Auftritte und hielt 42 Singstunden ab. Christa Link informierte die Mitgliederversammlung über die Finanzlage des Chores. Dank der Spenden und die Bewirtschaftung des Pfarrhofes im Rahmen des Asbacher Dorffestes konnte ein gutes Jahres-ergebnis erzielt werden. Karin Ernst und Ute Bernhard bescheinigten der Kassiererin eine ordnungs-gemäße Kassenführung.
Chorleiter Kristian Kimmel lobte in seinem Bericht die sängerischen Qualitäten des Chores und merkte an, dass im vergangenen Jahr elf neue Lieder erlernt und zum Vortrag gebracht wurden. Kimmel zeigte sich über den Probenbesuch zufrieden und kündigte an, dass der Kirchenchor sein Liederrepertoire weiter ausbauen werde, um für künftige Auftritte gerüstet zu sein.
Für treuen Probenbesuch und regelmäßige Teilnahme an Veranstaltungen erhielten Ute Fohs, Christa Link, Renate Kimmel, Hannelore Kraft, Friedel Reinmuth, Annerose Kimmel, Heinz Veith, Helmut Streib, Jürgen Kraft und Kristian Kimmel ein kleines Präsent.
Der Versammlung wurde die Terminliste für die kommenden Auftritte und Veranstaltungen bekannt gegeben: Der Kirchenchor wird dieses Jahr wieder die hohen Kirchenfeste in der Asbacher Dorfkirche umrahmen, das Freundschaftssingen des Cäcilienchors Asbach besuchen, das Gemeindefest in Mörtelstein musikalisch mitgestalten und 7 Geburtstagsjubilaren zu ihrem runden Geburtstag gratulieren. Mit Jürgen Kraft, Heinz Veith sowie Achim Link wurde ein Ausflugskomitee ins Leben gerufen und für die bevorstehende 85-Jahr-Feier wird im Laufe des Jahres ein Festkomitee seine Arbeit aufnehmen.
Obfrau Erika Elsasser beendete den offiziellen Teil mit dem Dank an die von auswärts kommenden Sängerinnen und Sängern, die vielen fleißigen Helfern im Hintergrund, an den Chorleiter und der Kirchengemeindeleitung. Im Namen des Chores dankten Christa und Achim Link ihrer Obfrau für ihr großes ehrenamtliches Engagement zum Wohle des Asbacher Kirchenchores und überreichten ein Präsent. Nach den Liedvorträgen „Oh Herr, welch’ ein Abend“ und „Die Rose“ ging man zum gemütlichen Beisammensein über.

 

 

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